Hotel Spaldingstraße
Perspektive
Perspektive
Grundriss

Hotel Spaldingstraße

VerfahrenWettbewerb, 1. Preis

Der Entwurf für das Hotel Spaldingstraße transformiert die von Bewegung geprägte Grundstückssituation zwischen der Hamburger Nordkanalbrücke, Spalding- und Amsinckstraße in einen Baukörper, der Klarheit und Souveränität ausstrahlt. Aus dem dreieckigen Zuschnitt des Grundstücks entwickelt sich das Hotel als gestaffelter Kopfbau. Im Grundriss ein Dreieck mit abgerundeten Kanten, fügt sich der Baukörper in die Umgebung ein und stellt einen Bezug zu den benachbarten Gebäuden her. Entlang der Nordkanalstraße formuliert das Volumen eine leichte Biegung und bildet in Richtung Westen schließlich eine dynamisch wirkende, abgerundete Spitze aus. Der Fluss des Verkehrs, der das Gebäude gewissermaßen umspült, wird so in den Entwurf integriert. Der Rücksprung im Erdgeschoss markiert den Haupteingang und lässt das Gebäude gewissermaßen schweben. Die Fassade konzentriert sich auf eine zeitgenössische Interpretation des traditionellen norddeutschen Backsteinstils und nimmt so Bezug zu den benachbarten Denkmälern. Vorspringende Pfeiler, horizontale Bändern und schräg geschichtete Ziegelsteine verleihen ihr einen lebendigen Rhythmus und zeichnen zugleich den dynamischen Schwung der Gebäudekubatur nach.